Europäische Arzneimittel-Agentur bewertet Arzneimittel

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Die Europäische Arzneimittelagentur und weitere Gesundheitsinstitutionen bewerten jährlich, die Arzneimittel, die täglich zum Einsatz kommen sollen. Der Patient muss sich auf die Angaben verlassen können und ist auf die Untersuchungsergebnisse der Agentur angewiesen.

Wie arbeitet die Gesundheitspolitik, wenn die Europäische Arzneimittelagentur, viele Funktionen der Medikamentenüberwachung übernimmt? Der Beitrag informiert über den Sinn und Zweck, sowie über die Aufgabengebiete der staatlichen Institution und berichtet, wie man sich im Falle eines Nebenwirkungsverdachts zu verhalten hat.

Was ist die Europäische Arzneimittel-Agentur?

Was ist die Europäische Arzneimittel-AgenturDie Europäische Arzneimittelagentur überwacht, kontrolliert und beurteilt Arzneimittel auf Ihre Wirkungsweise, Verträglichkeit und Tauglichkeit. Die Institution der Europäischen Union stützt sich dabei auf eine fachgerechte Untersuchung und Bewertung der Medikamente, aus der Human- und Tiermedizin.

Gegründet wurde die EMA im Jahr 1995 und ist seither für die Zulassung der unterschiedlichen Pharmaprodukte zuständig und steht als Garant für die Sicherheit im Gesundheitswesen. Wissenschaft und Forschung nehmen hier einen besonderen Platz ein, denn diese gelten als Bewertungsgrundlage.

Welche Aufgaben hat sie in der Gesundheitspolitik?

Die Hauptaufgabe der Gesundheitspolitik ist es, die Gesundheitserhaltung des Landes zu ermöglichen. Dies kann durch den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur erfolgen, damit die allgemeine Bevölkerung Zugriff auf die Medikamente hat und die Volksgesundheit gewährleistet ist. Dieser Teil gehört zur gestalterischen, indirekten Gesundheitspolitik.

Eine weitere Hauptaufgabe ist es, das Gesundheitssystem zu optimieren und die Regelwerke festzulegen. Die Politik steht im Kontakt zwischen Institutionen, Organisationen, Ärzten, Kassen und Patienten, um die bestmögliche Arzneimittel-Versorgung garantieren zu können.

Hierbei sind die Zulassungsverfahren für Medikamente, durch die staatliche Institution EMA, eine wichtige Ergänzung zur Informationsbereitstellung. Eine gesundheitspolitische Maßnahme ist, die Überwachung, Kontrolle und Zulassung von Medikamenten durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA. Diese Ergänzung im Gesundheitswesen soll dazu beitragen, dass die Gesundheitsförderung im Land, eine feste Grundlage hat.

Gesundheitspolitisch hat die EMA die Aufgabe, einen gleichberechtigen Zugang zur ärztlichen und medikamentösen Behandlung zu gewährleisten. Präventionsmaßnahmen, die zur Erhaltung der Volksgesundheit beitragen, werden innerhalb der EU, durch die EMA angeleitet, koordiniert und ausgeführt.

Die Bekämpfung der verschiedensten Krankheiten steht dabei im Fokus, um gesundheitspolitische Entscheidungen treffen zu können. Die Bekämpfung der bedrohlichen Krankheiten, gehört zu dem Aufgabengebiet einer weiteren Institution, der sogenannten ECDC. So ist z.B. die Impfpflicht, auch eine gesundheitspolitische Strategie, die durch die ECDC angeraten wurde.

Auch z.B. im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit HIV, ist das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten, immer noch aktiv. Die Arzneimittel, die hierfür zur Verfügung stehen, werden sorgfältig untersucht und klinisch bestätigt.

Ohne die Maßnahme wäre die Sicherheit der Volksgesundheit erheblich bedroht. Das Qualitätsmanagement erfordert hierbei höchste Ansprüche, um den hochangesetzten Anforderungen der Gesundheitspolitik gerecht werden zu können.

Welche Bereiche umfasst die Arzneimittel-Agentur?

Die Arzneimittelagentur hat ein breitgefächertes Aufgabengebiet zu bewältigen, dass sich mit der Förderung der öffentlichen Gesundheit auseinander zu setzen hat. Zum einen gehört die Überwachung, zu den großen Sicherheitsbereichen der EMA. Für die Zulassung werden wissenschaftliche Studien unternommen, durch die das Medikament, genauestens beurteilt werden kann.

Zudem arbeitet die Arzneimittelagentur in engem Kontakt mit internationalen Gesundheitsinstitutionen, um sich weitere Informationen zu beschaffen. Es gilt, die Bevölkerung über die ausgegebenen, frei erhältlichen und verschreibbaren Medikamente zu informieren.

Vor allem im Bereich der Risiko- und Nebenwirkungenreduktion, muss eine zielgerichtete und detaillierte Beschreibung dazu führen, Risikogruppen besser einzugrenzen. Die Kontrollen und Studien zielen zudem darauf ab, über schädliche Kombinationen mit anderen Arzneimitteln zu informieren.

Somit kann die EMA das Gefährdungsrisiko minimieren und die Gesellschaft über die statistischen Ergebnisse informieren.

Was tun bei Verdachtsfällen von Nebenwirkungen?

Was tun bei Verdachtsfällen von NebenwirkungenWer Medikamente einnimmt und eine Nebenwirkung im Verdacht hat, der sollte diese unerwünschte Begleiterscheinung melden und dokumentieren lassen. Die Europäische Arzneimittelagentur ist dafür zuständig, den Hinweisen nachzugehen und die Informationen und Erkenntnisse offenzulegen.

Die wissenschaftliche Überprüfung der Arzneimittel steht dabei im Fokus. Durch die Meldung, kann die Agentur EMA, die Risiken und Nebenwirkungen eines Pharmaproduktes genauer definieren und dazu beitragen, Risikogruppen einzugrenzen.

Die Bewertung basiert immer auf einer wissenschaftlichen Studie, denn nur so kann der Wirkstoff neutral bewertet werden. Bei Angaben auf einen Verdachtsfall, sollte der Forscher nicht direkt von der Unwirksamkeit des Wirkstoffes ausgehen, sondern alle verfügbaren Informationen für eine Arzneimittelbewertung heranziehen.

Die verfügbaren Datensätze ermöglichen es, die Überprüfung auf Risikofaktoren und Nutzerrelevanz zu kontrollieren und mit dem neuen Verdachtsfall abzugleichen.

Bewertung

Jährlich kommen viele neue Medikamente auf den Markt, die vorher einer sorgfältigen und oft auch langwierigen Kontrolle unterzogen wurden. Damit die gesundheitliche Versorgung der Bürger und Bürgerinnen gewährleistet ist, stehen Organisationen, Institutionen und die Gesundheitspolitik in der Verantwortung.

Damit Risiken und Nebenwirkungen genauer dokumentiert werden können, sollten Verdachtsfälle gemeldet werden. Helfen Sie mit und melden Sie Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen und verbessern Sie somit die Informationsbereitstellung. Durch das Mitwirken einzelner Patienten, kann die Medikamentenforschung weiter vorangebracht werden.

Die staatliche Kontrolle ist im Medizinbereich unabdingbar, denn ohne dieses Organ wäre das Gesundheitswesen nicht sicher aufgestellt und die Arzneimittel-Produktion würde viel Freiraum, für kriminelle Machenschaften bieten.

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