Marcus Pretzell, Alternative für Deutschland, AfD:

“So viel EU wie nötig, aber so wenig, wie möglich”

Marcus Pretzell engagiert sich seit 2013 politisch in der Alternative für Deutschland, AfD. Seit Anfang Juni 2014 ist er Landessprecher der AfD NRW. Der Jurist mit 2. Staatsexamen zog nach den Wahlen zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 als Abgeordneter für die AfD in das 18. Europäische Parlament ein. Er ist Vize-Präsident der ENF-Fraktion als auch deren Koordinator im Untersuchungsausschuss “Abgasmessung in der Automobilindustrie”. Zudem arbeitet er im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) mit und gehört der Delegation für die Arabische Halbinsel an.

“Weniger EU ist mehr Europa

– unter diesem Motto stand mein Wahlkampf im Vorfeld der Wahlen zum Europaparlament. Diesem Leitgedanken fühle ich mich auch jetzt in meiner Arbeit verpflichtet, da Sie mich in dieses Parlament gewählt haben.

Ich vertrete die Meinung, dass jegliche Einmischung eines oder mehrerer Staaten in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates intolerabel ist – und das gilt auch für jede politische Einmischung Europäischer Institutionen in die Souveränität eines ihrer Mitgliedstaaten.

Mehr Subsidiarität, mehr Souveränität

Mein Verständnis von Subsidiarität und nationaler Souveränität lässt sich mit den Worten „so viel EU wie nötig, aber so wenig, wie möglich“ beschreiben. Das bedeutet: Alles das, was in unseren jeweiligen nationalen Parlamenten abgehandelt und entschieden werden kann, soll dort geregelt werden. Fragestellungen von übergeordneter Relevanz, die das Miteinander aller EU-Mitgliedsstaaten betreffen, mögen auf europäischer Ebene diskutiert und organisiert werden. Deshalb habe ich mich in meiner Ausschussarbeit z.B. mit Jahresberichten zur Anwendung der Grundsätze von Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit befasst.

Schluß mit dem Überregulierungswahn

Leider ist der EU-Apparat von dieser, meiner Zielvorstellung, die der eines Europas der Vaterländer gleicht, weit entfernt; immer mehr greifen Zentralismus und vor allem Überregulierung um sich. Das treibt in der Ausschussarbeit im Europäischen Parlament teilweise seltsame Blüten. Ich sage, es kann und darf nicht sein, dass sich eine Vielzahl hochbezahlter Parlamentarier und ihre Mitarbeiter mit der Regulierung von Topflappen oder Gurkenkrümmungen beschäftigt! Vielmehr sollten wir uns dringend einer überfälligen Neufassung der europäischen Verträge widmen, damit eine EU souveräner Nationen wieder ein tragfähiges und glaubwürdiges Fundament erhält!

Mein Lieblingsthema

Wer mich bereits kennengelernt hat, weiss um meine Leidenschaft für die Themenkomplexe Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit. Der Schutz der Bürgerrechte zieht sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit im Europäischen Parlament. Aus dieser Motivation heraus setze ich mich z.B. stark dafür ein, dass das TTIP-Freihandelsabkommen mit den USA nicht wie vorgesehen eingeführt wird.

Mein Traum wäre es, wenn das Europäische Parlament in naher Zukunft zudem wirklich repräsentativ zusammengesetzt wäre, getreu der Maxime: one man, one vote!

Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt, ich bin hier um ihn zu gehen!

Ihr

Marcus Pretzell

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Marcus Pretzell
Marcus PretzellFriday, March 24th, 2017 at 4:31am
Der Kreiswahlleiter hat heute die notwendigen Unterstützerunterschriften für meine Direktkandidatur im Wahlkreis 70, Recklinghausen II bestätigt.

Danke an alle helfenden Mitglieder!
Marcus Pretzell
Marcus PretzellWednesday, March 22nd, 2017 at 7:54pm
"Willkommen zum Opportunismusblock. Hier ist der Wohlfühlplatz für alle. Hier muss man nicht mehr argumentieren und zuhören. Wer hier bei uns steht, der steht auf der richtigen Seite. Hier, in einer Blase von Gleichgesinnten gibt es Applaus für alles oder nichts. Hier stellt man sich hin, zeigt auf irgendjemanden, dessen Meinung nicht genehm ist und dann kommt das Argument des Jahrhunderts: „Die sind rechts!!“"

http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiospitzen/zugespitzt-andreas-rebers-112.html
Marcus Pretzell
Marcus PretzellWednesday, March 22nd, 2017 at 1:24am
Eine Richtigstellung der Marke "Ich bin zwar erwischt worden, hatte aber gute Gründe für die fälschliche Diskreditierung".

Oder auch, eine weitere Folge aus der Reihe: Wenn Journalisten lieber Politik machen wollen, als zu schreiben.

"Vermutlich habe ich Alice Weidel soviel Radikalität nicht zugetraut, weil sie im letzten November ein laufendes schriftliches Interview mit eigentümlich frei wortlos abgebrochen hat. Ich hatte in einer ersten Runde unter anderem gefragt: „Sie sind Mitglied der marktliberalen Hayek-Gesellschaft. Wie erklären Sie anderen Mitgliedern zum Beispiel das Eintreten der AfD für den Mindestlohn?“ Ihre Antwort war leider, gelinde gesagt, sehr ausweichend, weshalb ich nachfragte: „Mindestlöhne, die über dem Marktpreis liegen, vernichten Arbeitsplätze. Mindestlöhne, die unterhalb liegen, haben keinerlei Effekt. Das ist unter vernünftigen Ökonomen unumstritten, oder?“ Wie gesagt, die Ökonomin Alice Weidel brach das Interview dann ab, vielleicht lag es auch an einer oder mehreren anderen der Nachfragen. Dagegen ist auch nichts zu sagen, das kommt vor, dass es sich Interviewpartner anders überlegen."

http://ef-magazin.de/2017/03/21/10723-richtigstellung-alice-weidel-stellt-doch-das-geldsystem-in-frage
Marcus Pretzell
Marcus PretzellTuesday, March 21st, 2017 at 4:31am
Unsere "umstrittenen" Plakate werden jetzt dankeswerter Weise von der Stadt Köln als zulässig erachtet, nachdem sie zunächst entfernt wurden.

Dafür sucht man jetzt das nächste Haar in der Suppe. Ein AfD-Fahrzeug fuhr an einer Moschee vorbei. Messerscharf schließt man daraus auf eine selbstverständlich absolut unzulässige Provokation, was eine zukünftige Prüfung auch eventuell ergeben wird. 😉

Aufgabe an alle Autofahrer in Köln. Fahren Sie mal eine Stunde durch Köln und vermeiden Sie provokatives Vorbeifahren an einer Moschee.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-erlaubt-afd-umstrittene-plakate-jetzt-doch-aid-1.6701483
Marcus Pretzell
Marcus PretzellMonday, March 20th, 2017 at 5:17am
Beim WDR sitzt der Antisemitismus in der ersten Reihe!
Kein Zwangsgebührenrundfunk!